Was hast du vor deiner Ausbildung gemacht und wie bist du dann bei der Omnicom Media Group gelandet?

Erst habe ich meinen mittleren Bildungsabschluss gemacht und mich dann für die duale Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der spannenden Mediawelt entschieden. Zu Beginn der Ausbildungsplatzsuche wusste ich nicht genau, was für eine Ausbildung zu mir passen könnte. Als ich mich allerdings intensiver mit meinen Stärken und Interessen auseinandergesetzt habe, war klar, dass ich einen Beruf erlernen möchte, der viel mit Organisieren und strukturierten Abläufen zu tun hat. Durch Zufall bin ich auf eine Stellenanzeige der OMG gestoßen und habe im Anschluss daran den Azubiblog entdeckt, der mir durch die vielen Steckbriefe und Beiträge gezeigt hat, wie vielseitig das Unternehmen ist. Sofort habe ich meine Bewerbung verschickt, indem ich einige Fragen ausführlich beantwortet habe. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen wird bei der OMG kein klassisches Anschreiben verlangt. Das anschließende Bewerbungsverfahren hat mir auch die Möglichkeit geboten, mehr über das Unternehmen und die Branche zu erfahren. Von Anfang an waren alle herzlich zu mir, was mir bei den Vorstellungsgesprächen die Aufregung genommen hat.

Was begeistert dich an dem Berufsfeld Büromanagement?

Die vielfältigen Tätigkeiten machen jeden Tag interessant und abwechslungsreich. Im Ausbildungsgang Büromanagement bei der Omnicom Media Group lernt man viel Branchenspezifisches, aber auch die klassischen organisatorischen Abläufe kennen, so ist man ganz breit aufgestellt und gleichzeitig ein Experte in der Mediawelt.

Wie ist der Ablauf der Ausbildung?

An 1,5 Tagen in der Woche gehe ich in die Berufsschule (Städt. Berufsschule für Büromanagement und Industriekaufleute) und bekomme dort die theoretischen Inhalte der Ausbildung vermittelt. Die anderen 3,5 Tage bin ich in der Agentur, in der ich die praktischen Tätigkeiten erlerne. Die Ausbildungsdauer orientiert sich am Schulabschluss: Ich habe den mittleren Bildungsabschluss (mittlere Reife) und bin daher 3 Jahre in der Ausbildung. Unter bestimmten Voraussetzungen habe ich jedoch die Möglichkeit, die Ausbildung auf 2,5 Jahre zu verkürzen.  Wenn man die Ausbildung für Kaufleute im Büromanagement erlernt, legt man eine sogenannte “gestreckte Abschlussprüfung” ab. Das bedeutet, dass nach der Hälfte der Ausbildungsdauer der 1. Teil der Abschlussprüfung ansteht und kurz vor Ende der Ausbildung wird der 2. Teil der Abschlussprüfung abgelegt.

Was lernst du so in der Berufsschule?

Ich habe die Fächer Büromanagementprozesse, Geschäftsprozesse und Kommunikation sowie kaufmännische Steuerung und Kontrolle. In der Berufsschule werden aber auch allgemeinbildende Fächer unterrichtet, die aber meist einen Bezug zum Beruf haben: Deutsch, Englisch (Business English), Religion/Ethik, Politik und Gesellschaft (Sozialkunde). Wenn man Blockunterricht hat, kommt Sport dazu. Aktuell lernen wir im Fach Geschäftsprozesse und Kommunikation beispielsweise die vielen Funktionen in Word kennen und wenden das neu Gelernte auch gleich an.

Welche Abteilungen hast du bereits durchlaufen?

Jetzt zu Beginn meiner Ausbildung bin ich in der Assistenz und bald im digitalen Mediaeinkauf. In der Assistenz stehen Aufgaben wie das Erfassen von Krankmeldungen, das Verschicken von Media- und Non-Mediarechnungen, das Erstellen von Reisekostenabrechnungen, die Bearbeitung der Post, das Kalkulieren der Kosten von Firmenfeiern und vieles mehr an. Jeden Tag gibt es Routineaufgaben, aber mindestens genauso viele wechselnde Tätigkeiten, die mir alle sehr viel Spaß machen. In einigen Monaten werde ich dann für längere Zeit in den digitalen Einkauf gehen, worauf ich mich auch schon sehr freue. Die Ausbildung ermöglicht Einblicke in viele Abteilungen, sodass man garantiert herausfindet, wo man es sich vorstellen kann, übernommen zu werden. Wenn ich in meinen Einsatzplan schaue, erwarten mich zukünftig u.a. auch folgende Abteilungen: Finance & Commercial, Personalabteilung, Investment & Accountability, Client Service und weitere Digitalbereiche.

Was macht den Münchner Standort so besonders?

Die OMD München ist in der Blumenstraße, die sehr zentral liegt. Es ist ein Katzensprung bis zum Viktualienmarkt und Marienplatz, also liegt die Agentur im Herzen von München. Das Gebäude ist denkmalgeschützt und wir haben etwas, was man nicht oft sieht: einen Paternoster (einen alten Aufzug, der keine Türen hat und während der Fahrt nicht anhält), was unserem Standort ziemlich viel Charme verleiht. Auch die Konferenzräume sind ein Hingucker und lassen jedes Meeting zu etwas Besonderem werden. Unsere Agentur in München ist im Vergleich zu den anderen Standorten recht klein hinsichtlich der Mitarbeiteranzahl, was auch schön sein kann, den man kennt dadurch alle OMD-Gesichter mit Namen. Neben der OMD haben wir auch verschiedene Einsätze bei der Resolution Media, die auf der Theresienhöhe sitzen. Da ich am Anfang der Ausbildung stehe, werde ich dort erst in den kommenden Monaten eingesetzt sein. Die weiteren Frontagenturen, die zur Omnicom Media Group gehören, sind in München nicht vertreten, aber es sind virtuelle Einsätze in Hamburg und Düsseldorf möglich, wenn gewünscht.

Was war dein bisheriges Highlight in der Ausbildung?

Das Münchener Sommerfest im Englischen Garten fand kurz vor Beginn meiner Ausbildung statt und war der perfekte Einstieg, da ich dort in lockerer Atmosphäre meine zukünftigen Kolleg*innen und die anderen Azubis kennen lernen konnte. Dieses besondere Ereignis hat mir die letzte Aufregung genommen und gezeigt, dass bei der OMD ein freundschaftliches Miteinander wichtig ist und gelebt wird.

Das Arbeiten bei der Omnicom Media Group in drei Worten:

Abwechslungsreich, aufregend, flexibel

Wem würdest du die Ausbildung bei der Omnicom Media Group empfehlen?

Allen, die keine Lust auf Langeweile und Monotonie haben, sondern jeden Tag etwas Neues dazulernen wollen und viele spannende Tätigkeiten in einer coolen, sich schnell wandelnden Branche erlernen möchten. Außerdem sollte man ein Interesse am Umgang mit Zahlen haben, gerne im Team arbeiten und Freude daran haben, spontan zu sein.