Jubel beim Junge Wölfe Preis 2021

21. Juni 2021 Veröffentlich von: Christin

Am Donnerstag, den 10.06.2021, fand die digitale Preisverleihung für den Junge Wölfe Preis 2021 in Hamburg statt.

Der Preis wird jedes Jahr an Azubis des zweiten Lehrjahres verliehen. Unterstützt wird der Preis von großen Kommunikationsagenturen aus Hamburg, in Zusammenarbeit mit unserer Berufsschule, der bmk Hamburg.

Es beginnt alles damit, dass wir uns für unser Kommunikationsprojekt in der Schule einen realen Kunden suchen, den wir bei einem Kommunikationsproblem unterstützen und ein Marketing- und Kommunikationskonzept ausarbeiten. Dies bearbeiten wir in Gruppen, bestehend aus 3-6 Personen. In unserem Fall handelte es sich um den Kunden DRK-Blutspendedienste Nord-Ost. Die Organisation hat ein Problem bei der Zweitspenderquote, bedeutet, dass die Erstspender nicht noch einmal wiederkommen. Um dieses Problem anzugehen hatten wir drei Monate Zeit. In diesem Zeitraum mussten wir unser Wissen, welches wir aus anderthalb Jahren Berufsschule gesammelt haben, anwenden und komprimiert auf 40 Seiten herunterschreiben. Ich weiß, 40 Seiten klingt erst einmal sehr viel, aber glaubt mir, das ist es nicht 😉

Als wir das Booklet fertiggestellt hatten, mussten wir unser Konzept nun innerhalb von 20 Minuten in einer PowerPoint-Präsentation vor unseren Lehrenden und dem Kunden-Ansprechpartner*innen vorstellen. In unserem Jahrgang gab es 42 Präsentationen, aus denen im Nachgang die besten sechs ausgewählt wurden, die dann eine Nominierung für den Junge Wölfe Preis absahnten. Unsere Gruppe gehörte dazu. Wir freuten uns, dass wir zu den Besten gehörten, jedoch bedeutete die Nominierung für uns noch ein Stücken Arbeit. Warum? Wir durften zwar inhaltlich nichts mehr an unserem Projekt verändern, hatten aber die Möglichkeit, unser Booklet in den Druck zu geben und zusätzlich ein kleines Paket für die Jury zusammenzustellen (unter anderem mit Postkarten, die Teil unserer Werbekampagne waren). Zusätzlich drehten wir noch ein Video, in dem wir unsere Gruppe, unsere Aufgabe und das zu lösende Problem vorstellten. Als wir all das abgegeben hatten und die Präsentation vor der Jury hielten, hieß es für uns erstmal warten. Nach der Präsentation konnten wir das erste Mal durchatmen und dann stieg unsere Lust auf die Preisverleihung sehr stark an. Wir wollten unbedingt wissen, ob sich unsere harte Arbeit gelohnt hat.

Dann war es endlich so weit – die digitale Preisverleihung fand statt. Mit den sechs Gruppen, den Lehrenden und der Jury haben wir uns in einem digitalen Raum zusammengefunden. Unsere Nervosität stieg. Wir als Gruppe trafen uns, um gemeinsam die Preisverleihung zu schauen und konnten uns mit ein wenig Wein (den wir von den Organisatoren gestellt bekommen haben) etwas beruhigen. Die Konkurrenz war sehr stark. Als der dritte Platz gekürt wurde, waren wir uns sicher, dass wir es nicht aufs Treppchen schaffen würden. Als dann aber die Laudatio zum Zweitplatzierten gehalten wurde, sind wir nochmal aufmerksam geworden. Nach dem dritten Satz wurde uns klar, dass es sich um unser Projekt handelte.

WIR HABEN DEN ZWEITEN PLATZ GEMACHT!

Damit haben wir nicht nur ein Preisgeld von 1.000 € abgeräumt, sondern ebenfalls bewiesen, dass wir mit unser Gruppenleistung, in der wir unsere Stärken gezielt einsetzten, etwas bewirken können.

Daher, um diesen Beitrag mit der Leitidee unseres Projektes zu beenden:

Wenn ich Du wäre, würde ich jetzt Blut spenden gehen.