Unser erster eigener Kunde

21. Februar 2014 Veröffentlicht von: Christian

Mitte Februar war es soweit – Annkathrin, Lyn und ich schließen das letzte große Projekt vor den Abschlussprüfungen ab.

Im Rahmen unserer schulischen Ausbildung stand die Entwicklung eines integrierten Kommunikationskonzeptes für einen realen, von uns selbst ausgewählten Kunden an. In einem Zeitraum von vier Monaten erarbeiteten wir Mädels mit zwei weiteren Klassenkameraden eine Kommunikationsstrategie für ein Hamburger Surflabel, das großen Wert auf eine ökologische Produktion Made in Europe legt. Dabei schauten wir uns im ersten Schritt die Struktur des erst im August 2013 gegründeten Unternehmens an und identifizierten ihr größtes Problem: die fehlende Markenbekanntheit. Wir analysierten den Surfermarkt, die Konkurrenz und mögliche Zielgruppen, um dem Kunden aufzuzeigen, an welchen Punkten er ansetzen kann, um die Bekanntheit seiner Marke zu steigern. Im Anschluss daran kreierten wir konkrete Kommunikationsmaßnahmen – ohne Budget eine wirklich schwierige Aufgabe, aber dennoch machbar. 

Nachdem wir das 40-seitige Booklet, das unser komplettes Konzept ausführlich beschreibt, bereits Ende Januar abgegeben hatten, musste es also nur noch vor den Jungs des Surflabels und unseren Lehrern präsentiert werden. Wir waren alle ein bisschen aufgeregt und unsicher, ob unsere Ideen – vor allem beim Kunden – gut ankommen. 20 Minuten später erfuhren wir es: Die Jungunternehmer sind sehr zufrieden mit unserer Arbeit. Geschafft!

Aber das ist noch nicht alles – Die besten sechs Projektarbeiten des Jahrgangs werden von den Lehrern für den Junge-Wölfe-Preis nominiert. Eine hochkarätige Jury, die aus Vertretern namhafter Werbeagenturen besteht, kürt im Rahmen einer Gala-Preisverleihung die drei besten Konzepte. Der Junge-Wölfe-Preis gilt als absolutes Highlight innerhalb der Ausbildung und natürlich möchten auch wir ihn gewinnen. Deswegen heißt es: Abwarten und Daumen drücken!

Bis bald,

Sabrina