Juneteenth

21. Juli 2020 Veröffentlich von: Alina

Der 19. Juni 1865, weltweit bekannt unter dem Namen „Juneteenth“ oder „Freedom Day“, markiert das Ende der Sklaverei in den USA und den Beginn eines freien Lebens für die afro-amerikanische Bevölkerung. Seit nun 155 Jahren kommen an diesem Tag Familien zusammen, um gemeinsam zu feiern und in einigen Städten finden Events wie Paraden, Barbecues und Musikaufführungen statt. 

Vor allem in diesem Jahr war der 19. Juni ein besonderer Tag. Nachdem die ganze Welt durch Handy- und Videoaufnahmen miterleben konnte, wie der 46-jährige Afroamerikaner George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz ums Leben gekommen ist, gehen die Menschen weltweit auf die Straße, um gegen Polizeigewalt und für „Black Lives Matter“ zu demonstrieren. Leider ist der tragische Tod von George Floyd kein Einzelfall, daher signalisieren weitere Namen wie Breonna Taylor, Ahmaud Arbery, David McAtee, Elijah McClain und viele weitere, den Schrei nach Hilfe und Veränderung und appellieren an die Regierungen.

Nicht nur in Amerika ist Rassismus und Diskriminierung aktueller denn je: Auch hier in Deutschland sind diese Themen präsenter als uns lieb und bewusst ist. Deswegen hat sich die Geschäftsführung der Omnicom Group dazu entschieden den 19. Juni weltweit als arbeitsfrei zu erklären und diesen Tag zu nutzen, um sich tiefer mit dem Thema Rassismus zu befassen, mehr dazu zu lernen und sich selbst und seine Handlungen zu reflektieren. Des Weiteren wurde eine Plattform ins Leben gerufen, auf der Gedanken, Ideen und Vorschläge ausgetauscht werden können und Empfehlungen zu Podcasts, inspirierende und augenöffnende Ted-Talks, Buch-Tipps und viele weitere Links rund um das Thema „Black Lives Matter“ und Rassismus zu finden sind. Zusätzlich gab es auch mehrere interne Live-Sendungen, die sich mit diesen Themen beschäftigen und in denen Kollegen und Kolleginnen persönliche Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung geteilt haben.

Die Omnicom Group steht vereint gegen Rassismus und für Gleichberechtigung ein, denn Diskriminierung und Rassismus, in jeglicher Form, finden bei uns keinen Platz. Deswegen suchen wir auch in Zukunft nach Möglichkeiten und Projekten, um gemeinsam mehr dazu zu lernen, Rassismus gemeinsam entgegen zu treten und dem Ziel der Gleichberechtigung näher zu kommen.